Welche Einstreu eignet sich für Pferde mit Atemwegsproblemen?

Bei Pferden mit Equinem Asthma zählt die Optimierung der Haltung zu den wichtigsten Bausteinen des Managements. Neben staubarmem Raufutter, guter Stallbelüftung und regelmäßigem Ausmisten spielt auch die Wahl der Einstreu eine wichtige Rolle.

Staub, Schimmelsporen, Feinstaub und Ammoniak können die Schleimhäute reizen und bestehende Atemwegsprobleme zusätzlich belasten. Deshalb stellt sich vielen Pferdehaltern die Frage: Welche Einstreu ist für Pferde mit Atemwegsproblemen am besten geeignet?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Die aktuelle wissenschaftliche Literatur zeigt vielmehr, dass jede Einstreu Vor- und Nachteile besitzt. Entscheidend sind neben dem Material vor allem dessen Qualität, die Stallhygiene und das tägliche Management.

Worauf kommt es bei einer Einstreu für Hustenpferde an?

Bei Pferden mit empfindlichen Atemwegen sind insbesondere folgende Eigenschaften relevant:

  • möglichst geringe Staubentwicklung
  • geringe Belastung mit Schimmelpilzen und Keimen
  • gute Aufnahme von Feuchtigkeit
  • möglichst gute Bindung und geringe Freisetzung von Ammoniak
  • gleichbleibend hohe Produktqualität
  • gute Verfügbarkeit und praktikable Handhabung
  • hygienische Lagerung
Die derzeit verfügbare wissenschaftliche Literatur zeigt, dass keine Einstreu in allen Bereichen überlegen ist. Vielmehr entscheidet das Zusammenspiel aus Einstreu, Stallmanagement und Belüftung über die tatsächliche Belastung der Atemwege.

Warum spielt Ammoniak eine so wichtige Rolle?

Neben Staub wird Ammoniak häufig unterschätzt. Ammoniak entsteht, wenn Bakterien den im Pferdeurin enthaltenen Harnstoff abbauen. Das entstehende Gas kann sich insbesondere in schlecht belüfteten Ställen in Bodennähe anreichern.

Auch niedrige Ammoniakkonzentrationen können die Stallluftqualität verschlechtern und empfindliche Atemwege reizen. Höhere oder länger anhaltende Belastungen können die natürliche Selbstreinigung der Atemwege beeinträchtigen und Atemwegsprobleme verstärken.

Gerade für Pferde mit Equinem Asthma ist deshalb eine möglichst geringe Ammoniakbelastung ein wichtiger Bestandteil des Umweltmanagements.

Welche Rolle spielt der pH-Wert?

Ob Ammoniak in die Stallluft entweicht, hängt unter anderem vom pH-Wert der Einstreu ab.

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Saures Milieu = weniger Ammoniak

Bei einem eher sauren Milieu bleibt Stickstoff überwiegend als Ammonium (NH₄⁺) gebunden und gelangt weniger als gasförmiges Ammoniak (NH₃) in die Stallluft.

Zusätzlich beeinflussen auch die Saugfähigkeit, die Feuchtigkeit, die Temperatur sowie die Aktivität von Mikroorganismen die tatsächliche Ammoniakentwicklung.

Der pH-Wert ist daher ein wichtiger, aber nicht der einzige Faktor.

Die wichtigsten Einstreuarten im Vergleich

🪵 Entstaubte Holzspäne

Vorteile

  • sehr gute Verfügbarkeit
  • geringe Staubentwicklung bei hochwertiger Qualität
  • leicht saurer pH-Wert
  • gute Akzeptanz
  • einfache Handhabung

Nachteile

  • Qualitätsunterschiede zwischen den Herstellern
  • regelmäßiges Entfernen nasser Stellen wichtig
  • nicht mit gewöhnlichen Hobel- oder Sägespänen gleichzusetzen
Entstaubte Holzspäne gehören aufgrund ihrer guten Verfügbarkeit und ihrer insgesamt günstigen Eigenschaften zu den vergleichsweise gut untersuchten Einstreuarten für Pferde mit empfindlichen Atemwegen.

🪵 Holzpellets

Vorteile

  • sehr hohe Saugfähigkeit
  • gute Ammoniakbindung
  • platzsparende Lagerung
  • bundesweit verfügbar
  • leicht saurer pH-Wert

Nachteile

  • können unter bestimmten Bedingungen Feinstaub freisetzen wenn sie zerfallen
  • Stärke des Effekts abhängig von Produktqualität und Boxenmanagement
Holzpellets gehören zu den wissenschaftlich vergleichsweise gut untersuchten Einstreuarten und stellen insbesondere aufgrund ihrer guten Verfügbarkeit eine interessante Alternative dar.

🌿 Torf

Vorteile

  • sehr gute Feuchtigkeitsaufnahme
  • saurer pH-Wert
  • sehr gute Ammoniakbindung
  • geringe Staubentwicklung
  • in Studien günstige Ergebnisse hinsichtlich Atemwegsentzündungen

Nachteile

  • regional eingeschränkte Verfügbarkeit
  • höhere Kosten
  • ökologische Aspekte beim Torfabbau
  • färbt Fell und Ausrüstung
  • Qualität variiert je nach Herkunft
Aus wissenschaftlicher Sicht zählt Torf zu den am besten untersuchten Materialien. Seine praktische Nutzung wird heute jedoch häufig durch Verfügbarkeit und Umweltaspekte eingeschränkt. Torf kann je nach Herkunft stark in Staubigkeit und hygienischer Qualität variieren.

🌾 Leinstroh (Flachseinstreu)

Vorteile

  • hohe Saugfähigkeit
  • vergleichsweise geringe Staubentwicklung
  • gute Kompostierbarkeit
  • leicht saurer bis nahezu neutraler pH-Bereich

Nachteile

  • weniger Studien speziell zu Pferden mit Equinem Asthma
  • teilweise höherer Preis
Die bisherigen Untersuchungen und praktischen Erfahrungen fallen überwiegend positiv aus. Die wissenschaftliche Datenlage ist allerdings kleiner als bei Holz oder Torf.

🌱 Miscanthus (Elefantengras)

Vorteile

  • nachwachsender Rohstoff
  • gute Feuchtigkeitsaufnahme
  • häufig als staubarm beschrieben
  • gute Kompostierbarkeit

Nachteile

  • bislang nur wenige unabhängige Studien zur Atemwegsgesundheit beim Pferd
  • Qualität kann je nach Hersteller variieren
Miscanthus ist eine interessante Alternative, wissenschaftlich jedoch bislang deutlich weniger untersucht als klassische Einstreuarten.

🌲 Waldboden

Vorteile

  • häufig gute Wasseraufnahme
  • weiche Liegefläche
  • teilweise torffrei
  • oft als staubarm beschrieben

Nachteile

  • sehr unterschiedliche Zusammensetzung
  • kaum unabhängige Studien zur Wirkung auf die Atemwege
  • pH-Wert und Eigenschaften sind produktabhängig
Waldboden stellt eine interessante Entwicklung dar. Belastbare wissenschaftliche Daten speziell für Pferde mit Atemwegserkrankungen liegen derzeit jedoch nur in begrenztem Umfang vor.

🌾 Strohpellets

Vorteile

  • platzsparend
  • gute Flüssigkeitsaufnahme
  • meist geringere Staubentwicklung als Langstroh

Nachteile

  • uneinheitliche Studienlage
  • in einzelnen Untersuchungen ungünstigere Atemwegsparameter als Holzpellets oder Torf
Strohpellets bieten praktische Vorteile. Hinsichtlich der Atemwegsgesundheit fallen die Studienergebnisse jedoch unterschiedlich aus.

🌾 Langstroh

Vorteile

  • weich
  • sehr gut verfügbar
  • fördert natürliches Liegeverhalten

Nachteile

  • höhere Staubbelastung
  • Schimmelsporen möglich
  • geringere Ammoniakbindung
  • pH-Wert eher neutral bis leicht alkalisch
Die Qualität von Stroh hängt stark von Ernte, Lagerung und Hygiene ab. Gerade bei Pferden mit Atemwegserkrankungen kann dies ein wichtiger Einflussfaktor sein.

Vergleich der wichtigsten Eigenschaften

Einstreu Staubentwicklung* Ammoniakbindung** Studienlage (Atemwege) Verfügbarkeit DE
Entstaubte Holzspäne Gering Gut Sehr gut Sehr gut
Holzpellets Gering Gut Gut Sehr gut
Torf Sehr gering Sehr gut Sehr gut Eingeschränkt
Leinstroh Gering Gut Mittel Gut
Miscanthus Mittel Mittel Gering Mittel
Waldboden Mittel Mittel Sehr gering Mittel
Strohpellets Mittel Mittel Mittel Gut
Langstroh Höher Gering Gering Sehr gut

* Die Bewertung bezieht sich auf hochwertige Produkte bei sachgemäßer Anwendung und berücksichtigt die verfügbare Literatur sowie praktische Eigenschaften. Sie stellt keine absolute Rangfolge dar.

** Die Ammoniakbindung wird durch mehrere Faktoren beeinflusst, darunter pH-Wert, Saugfähigkeit, Feuchtigkeit, mikrobielle Aktivität und Stallmanagement.

Fazit

Die derzeitige Studienlage zeigt, dass nicht eine einzelne Einstreu, sondern die gesamte Stallumgebung über die Belastung der Atemwege entscheidet. Neben der Materialwahl spielen insbesondere Staubentwicklung, Ammoniakbelastung, Feuchtigkeitsmanagement, regelmäßiges Ausmisten und eine gute Stallbelüftung eine zentrale Rolle.

Für einige Einstreuarten – insbesondere Torf, entstaubte Holzspäne und Holzpellets – liegen bereits vergleichsweise viele wissenschaftliche Untersuchungen vor. Für Leinstroh, Miscanthus und Waldboden gibt es bislang deutlich weniger belastbare Daten speziell zu Pferden mit Equinem Asthma.

Unabhängig vom verwendeten Material gilt: Eine hochwertige, möglichst staubarme Einstreu kann nur dann ihre Vorteile entfalten, wenn sie durch konsequente Stallhygiene, gute Luftführung und hochwertiges, möglichst staubarmes Raufutter ergänzt wird.

Können Zusätze die Einstreu sinnvoll ergänzen?

Neben der Wahl der Einstreu werden verschiedene Zusatzprodukte angeboten, die Staub, Feuchtigkeit oder Ammoniak in der Pferdebox reduzieren sollen. Dazu gehören beispielsweise Boxenmatten, mineralische Einstreuzusätze oder mikrobiologische Produkte. Ihre Wirkung hängt jedoch stark vom jeweiligen Produkt, der Anwendung und dem Stallmanagement ab.

Boxenmatten

Boxenmatten werden in vielen Ställen eingesetzt, um den Liegekomfort zu verbessern und die benötigte Einstreumenge zu reduzieren.

Mögliche Vorteile:

  • weichere Liegefläche
  • geringerer Einstreuverbrauch
  • weniger Mistvolumen
  • gute Trittsicherheit
  • können bei ausreichender Drainage trockene Liegeflächen unterstützen
Boxenmatten ersetzen keine Einstreu. Urin und Feuchtigkeit müssen weiterhin zuverlässig aufgenommen oder abgeführt werden. Bleibt Feuchtigkeit zwischen Matte und Boden stehen oder werden Matten nicht regelmäßig gereinigt, können sich Keime und Gerüche entwickeln.

Die wissenschaftliche Studienlage zur direkten Auswirkung von Boxenmatten auf die Gesundheit von Pferden mit Equinem Asthma ist derzeit begrenzt. Sie können jedoch indirekt zu einem besseren Stallklima beitragen, wenn sie in ein funktionierendes Boxenmanagement integriert werden.

Mineralische bzw. anorganische Zusätze

Hierzu gehören beispielsweise:

  • Zeolith
  • Bentonit
  • Sepiolith
  • Diatomeenerde (Kieselgur)
  • Tonminerale

Diese Produkte werden meist unter die Einstreu eingestreut oder gezielt auf nasse Bereiche aufgebracht. Mineralische Materialien besitzen eine große innere Oberfläche und können Feuchtigkeit aufnehmen, Ammonium binden und Gerüche reduzieren. Dadurch kann unter günstigen Bedingungen auch die Freisetzung von gasförmigem Ammoniak verringert werden.

Für Nutztiere wie Rinder, Schweine und Geflügel existieren zahlreiche Untersuchungen zur Ammoniakreduktion durch Zeolithe und andere Tonminerale. Für Pferde liegen dagegen bislang deutlich weniger unabhängige Studien vor. Eine pauschale Aussage zur Wirksamkeit bei Pferden mit Equinem Asthma lässt sich derzeit nicht treffen.

Kalkprodukte

Viele Kalkprodukte erhöhen den pH-Wert der Einstreu deutlich. Da bei höheren pH-Werten vermehrt gasförmiges Ammoniak (NH₃) entsteht, können kalkhaltige Zusätze die Ammoniakfreisetzung unter Umständen sogar begünstigen, wenn sie direkt mit Urin in Kontakt kommen. Deshalb sollten sie nicht pauschal zur Reduzierung von Ammoniak empfohlen werden.

Einige moderne Stallhygieneprodukte enthalten dagegen säurehaltige oder pH-regulierende Komponenten, die gezielt auf eine Verringerung der Ammoniakfreisetzung abzielen. Ihre Wirksamkeit ist jedoch produktabhängig und sollte anhand der jeweiligen Herstellerangaben und vorhandener Studien beurteilt werden.

Mikroorganismen (EM, Stallbakterien)

Einige Produkte enthalten sogenannte effektive Mikroorganismen (EM) oder spezielle Bakterienkulturen, die das Stallmilieu positiv beeinflussen sollen. Als mögliche Effekte werden unter anderem genannt: geringere Geruchsentwicklung, schnellere Umsetzung organischer Stoffe und Verbesserung der mikrobiellen Balance.

Für Pferdeställe existieren bislang nur wenige belastbare, unabhängige Studien. Ob diese Produkte tatsächlich die Ammoniakbildung oder die Atemwegsbelastung dauerhaft reduzieren, ist derzeit wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. Die Wirkung scheint zudem stark von den jeweiligen Stallbedingungen und der regelmäßigen Anwendung abzuhängen.

Was ist derzeit wissenschaftlich am besten belegt?

Boxenmatten – zur Verbesserung von Komfort und teilweise zur Reduzierung des Einstreubedarfs. Die direkte Evidenz für eine Verbesserung der Atemwegsgesundheit ist jedoch begrenzt.
⚠️ Mineralische Zusätze wie Zeolith oder Bentonit – gute theoretische Grundlage und positive Untersuchungen aus anderen Bereichen der Tierhaltung, aber begrenzte Evidenz speziell für Pferde mit Atemwegserkrankungen.
Mikrobiologische Zusätze – die Datenlage ist derzeit noch uneinheitlich.

Fazit: Die gesamte Stallumgebung entscheidet

Zusatzprodukte können das Boxenmanagement sinnvoll ergänzen, ersetzen jedoch keine hochwertige, möglichst staubarme Einstreu und keine regelmäßige Stallhygiene. Die derzeitige wissenschaftliche Evidenz spricht dafür, dass Faktoren wie Einstreuqualität, konsequentes Entfernen nasser Stellen, gute Stallbelüftung und hochwertiges Raufutter einen wesentlichen Einfluss auf die Luftqualität im Pferdestall haben.

Welche Einstreu letztlich die beste Wahl ist, hängt nicht nur vom Material ab, sondern auch von der Qualität, dem allgemeinen Management und den individuellen Bedürfnissen des Pferdes. Für Pferde mit Equinem Asthma lohnt es sich, die gesamte Stallumgebung zu betrachten: staubarmes Raufutter, gute Belüftung, regelmäßiges Ausmisten und eine hochwertige Einstreu wirken zusammen und können die Belastung der Atemwege deutlich reduzieren.

Häufige Fragen zur Einstreu bei Pferden mit Atemwegsproblemen

Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht. Die aktuelle Studienlage zeigt, dass mehrere Einstreuarten für Pferde mit Equinem Asthma geeignet sein können, sofern sie staubarm sind und richtig gemanagt werden. Besonders gut untersucht sind Torf, entstaubte Holzspäne und Holzpellets. Ebenso wichtig wie die Wahl der Einstreu sind jedoch eine gute Stallbelüftung, hochwertiges staubarmes Raufutter sowie das regelmäßige Entfernen nasser Stellen.
Langstroh kann – abhängig von Qualität und Lagerung – größere Mengen an Staub, Schimmelpilzsporen und anderen organischen Partikeln enthalten. Diese können die Atemwege empfindlicher Pferde zusätzlich belasten. Deshalb wird bei Pferden mit Equinem Asthma häufig auf staubärmere Alternativen wie entstaubte Holzspäne, Holzpellets oder andere geeignete Einstreuarten ausgewichen.
Beide Einstreuarten können für Pferde mit Atemwegsproblemen geeignet sein. Holzpellets zeichnen sich durch eine hohe Saugfähigkeit und eine gute Ammoniakbindung aus. Entstaubte Holzspäne sind ebenfalls gut untersucht und überzeugen durch ihre geringe Staubentwicklung und einfache Handhabung. Welche Variante besser geeignet ist, hängt unter anderem von der Produktqualität, dem Stallmanagement und den individuellen Bedürfnissen des Pferdes ab.
Ammoniak entsteht beim Abbau von Harnstoff aus dem Urin und kann sich besonders in schlecht belüfteten Ställen anreichern. Das Gas reizt die Schleimhäute der Atemwege und kann die natürliche Selbstreinigung der Bronchien beeinträchtigen. Für Pferde mit Equinem Asthma ist eine möglichst geringe Ammoniakbelastung daher ein wichtiger Bestandteil des Umweltmanagements.
Boxenmatten können den Liegekomfort verbessern und den Einstreubedarf reduzieren. Einen direkten positiven Einfluss auf die Atemwegsgesundheit konnten wissenschaftliche Studien bislang jedoch nicht eindeutig nachweisen. Sie können das Stallklima indirekt unterstützen, wenn Feuchtigkeit zuverlässig abgeführt wird und die Box regelmäßig gereinigt wird.
Mineralische Zusätze wie Zeolith oder Bentonit können Feuchtigkeit aufnehmen und Ammonium binden. Aus anderen Bereichen der Tierhaltung gibt es Hinweise darauf, dass dadurch die Ammoniakfreisetzung reduziert werden kann. Für Pferde und insbesondere für Pferde mit Equinem Asthma ist die wissenschaftliche Datenlage derzeit jedoch noch begrenzt. Ob solche Produkte einen zusätzlichen Nutzen bieten, hängt unter anderem von der Einstreu, dem Stallmanagement und der richtigen Anwendung ab.
Nasse Stellen und Kot sollten möglichst täglich entfernt werden, um Staub, Feuchtigkeit und die Bildung von Ammoniak zu reduzieren. Ebenso wichtig sind eine gute Stallbelüftung und eine trockene, saubere Liegefläche. Selbst die beste Einstreu kann ihre Vorteile nur entfalten, wenn sie regelmäßig gepflegt wird.